Lutz Braun's Once in a whileGut beraten dank gezielter Beraterwahl - Lutz Braun - Family Business Consulting - Strategie-, Nachfolge-, Führungsberatung für Familienunternehmen

9. April 2019

Gut beraten dank gezielter Beraterwahl

„Jeder Beratereinsatz muss im Vorfeld genau geprüft und vorbereitet werden – von dem Klären der Notwendigkeit über die unternehmensinterne Vorarbeit bis hin zur Auswahl des richtigen Beraters“, sagt Lutz Braun, Geschäftsführer von BF Scale Consulting. „Prinzipiell ist das Engagieren eines externen Beraters im Rahmen vieler Veränderungsprozesse und Projekte sinnvoll. Alles steigt und fällt jedoch mit der richtigen Planung und der passenden Wahl.“

Grundsatzfragen zur Beraterwahl

Zunächst ist die grundsätzliche Frage zu klären, ob eine externe Beratung notwendig ist. Dies ist etwa dann der Fall, wenn das Unternehmen industrie- oder problemspezifisches Wissen, Denkanstöße, strategische Expertise oder den Blick von außen benötigt. Ist die Entscheidung gefallen, einen externen Berater zu beauftragen, werden im nächsten Schritt die Ziele, Bedürfnisse und Wünsche des Unternehmens erarbeitet, klar formuliert und festgehalten. Auf dieser Grundlage werden die Aufgaben für den Berater entwickelt.

Interne Vorbereitung

Damit der ausgewählte Berater seine Aufgaben erfüllen kann, muss das Unternehmen intern intensive Vorarbeit leisten. Geschäftsleitung und Management müssen uneingeschränkt hinter dem Berater stehen und seine Arbeit aktiv fördern. Nur so kann die Unterstützung der Mitarbeiter gewonnen werden, die für den Erfolg des Projekts unerlässlich ist. Wichtig ist auch, dass Projektleiter – falls vorhanden – über die nötigen Entscheidungsbefugnisse verfügen. Reibungslose Abstimmungsprozesse zwischen dem Projektteam und dem Berater müssen ebenso sichergestellt sein wie geregelte Abläufe, um Probleme wie unnötigen Zeitdruck oder zu große Projektschritte zu vermeiden.

Schlüsselkriterien für die richtige Wahl

Der erste Schritt bei der Auswahl eines geeigneten Beraters ist es, unter der Vielzahl an Kandidaten – die unter anderem über Suchmaschinen, Soziale Medien, Expertenportale, Verbände, Rankings oder Awards zu finden sind – eine Vorauswahl zu treffen. Dabei sollten die folgenden drei Kriterien herangezogen werden:

  • Verfügt der Berater über das nötige Fachwissen und die notwendige Expertise? Neben seinen Beratungsschwerpunkten sind hierbei auch seine Positionen, Methoden und eventuelle Publikationen zu berücksichtigen.
  • Ist der Internetauftritt des Beraters modern und zeitgemäß? Ein guter Internetauftritt muss ebenso Kompetenz wie Kreativität vermitteln und zu den Leistungen passen, die der Berater anbietet.
  • Weist der Berater die notwendige Erfahrung auf? Bewertungen und Referenzen sind hier ebenso aufschlussreich wie der berufliche Werdegang. Wichtig ist, dass das Profil des Beraters zu den Anforderungen des Unternehmens passt.

Im nächsten Schritt werden geeignet scheinende Berater angesprochen. Im Rahmen von Telefonaten und persönlichen Treffen klärt das Unternehmen, ob der Berater den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen ist und fachlich wie menschlich zu dem Unternehmen passt.

„Schlussendlich bestimmen sowohl interne and auch externe Faktoren, ob eine gute Beraterwahl gelingt und ob die folgende Beratung erfolgreich ist“, so Lutz Braun. „Solange sich Unternehmen an den genannten Kriterien und Vorgehensweisen orientieren, steht einer erfolgreichen Beratung jedoch nichts im Wege.“

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