Family Business Consulting
diskret und loyal

Family Business Consulting –
Unternehmensberatung für Familienunternehmen

Was ist das?

Ein Unternehmensberater, der sich auf Familienunternehmen spezialisiert hat, unterstützt diese bei wichtigen Themen, die den Erfolg eines Familienunternehmens beeinflussen. Dazu gehören die Kommunikation, Strategie, Führungsthemen, Konflikte innerhalb der Familienmitglieder und auch die Unternehmensnachfolge.

Zwischen klassischen Unternehmensberatern und einem Berater für Familienunternehmen gibt es Unterschiede. Hauptsächlich ist aber entscheidend, dass sich der Family Business Consultant in die Struktur eines Familienunternehmens am besten hineinversetzen kann. Dieser Berater hat ein einzigartiges Verständnis für die komplexe Beziehung zwischen Familienmitgliedern und den Anforderungen an ein Unternehmen.

Es ist meine Passion, mit Unternehmerfamilien zusammen zu arbeiten. Ich, Lutz Braun, unterstütze Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Strategie sowie bei der Unternehmensnachfolge. Außerdem begleite ich Sie und bin Ihr Sparringspartner bei Ihren alltäglichen Herausforderungen als Geschäftsführer.

Es ist eine schwierige Entscheidung für Sie, jemanden von außen zu beauftragen, der Sie bei den Herausforderungen innerhalb Ihres Unternehmens und Ihrer Familie unterstützt. Dabei soll der Berater den Wert Ihres Unternehmens erhöhen, nachhaltige Ergebnisse liefern und mit Ihnen zusammen Strategien umsetzen.

Aber wie erkennen sie, ob Sie vielleicht Unterstützung von außen benötigen? Meistens gehen wir davon aus, dass wir unser Unternehmen selbst führen können – das ging mir genauso. Ich habe Ihnen im Folgenden Fragen und Herausforderungen aufgelistet, bei denen wir unsere Kunden unterstützen:

  • Haben Sie eine Nachfolgeplanung?
  • Pflegen alle Familienmitglieder einen respektvollen und offenen Umgang miteinander?
  • Sind Sie als Familienunternehmen agil genug?
  • Sind Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen im Unternehmen und in der Familie geklärt?
  • Haben Sie ein strukturiertes Weiterbildungsprogramm?
  • Beeinträchtigen Familienprobleme die effektive Führung des Unternehmens?
  • Hat Ihr Familienunternehmen eine umfassende Zukunftsstrategie?
  • Sie benötigen eine vertrauliche und objektive Begleitung und Unterstützung für Ihr Familienunternehmen?
  • Sie möchten Ihre Führungsleistung verbessern.

Strategieberatung

„Strategien sollen idealistisch sein, der Weg dahin aber umsetzbar.“

Wir analysieren gemeinsam die IST-Situation und entwickeln daraus die Strategie. Da vor allem die Umsetzung der Strategie oft scheitert oder nur halbherzig erfolgt, unterstütze ich Sie, bis die Strategie zu 100% kommuniziert und umgesetzt ist.

Nachfolgeberatung

„Die Unternehmensnachfolge ist ein emotionaler Prozess.“

Ich begleite Sie vor, während und nach der Unternehmensnachfolge. Es ist unabhängig davon, ob Sie das Unternehmen verkaufen oder familieninterne übergeben – ich unterstütze die gesamte Unternehmerfamilie.

Begleitung von Gesellschafter-Geschäftsführern

„Bei der Führung kommt es auf die richtige Dosierung an.“

Ich begleite Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer während des Führungsalltags und bin Ihr Sparringspartner und Feedbackgeber.

Als Kind in einer Unternehmerfamilie

Als ich geboren wurde, hatte unser Unternehmen bereits eine gewissen Größe erreicht. Wir hatten eine große Produktion und schon über 60 Mitarbeiter. Somit kann ich voller Stolz behaupten, in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen zu sein.

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Das Unternehmen war immer Teil von mir. Schon als Kind ging ich in meiner Freizeit gerne ins Unternehmen. Neben meinen Hobbies, meinen Hausaufgaben, meinem Bruder und meinen Großeltern gehörte auch die Firma immer zu mir. Mir hat es damals immer viel Spaß gemacht, mit den Mitarbeitern, vor allem in der Produktion zu sprechen, sie zu erschrecken oder sie von der Arbeit abzuhalten.

Auch wenn meine Eltern immer viel arbeiteten, hatten sie immer Zeit für uns Kinder. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir im gleichen Gebäude wohnten, in dem sich auch das Geschäft befand. Und auch daran, dass sich meine Eltern die Zeit nahmen.

Außerdem verbrachte ich auch jede freie Minute mit meinem Bruder, der seit seiner Geburt behindert war und auch eine geringe Lebenserwartung hatte. Ob ich das als Kind bereits realisierte, bezweifle ich, aber natürlich saß er irgendwann im Rollstuhl und seine körperliche Behinderung wurde offensichtlich. Geistig war er sehr fit und er unterstützte mich auch immer, wenn ich Fragen hatte.

Trotz der Firma hatten meine Eltern Zeit, viele Urlaube mit uns zu erleben. Diese gemeinsame Zeit genossen wir sehr. Auch die Bindung zu beiden Großeltern, wobei die Gründer-Omi und Opa direkt neben der Firma wohnten, war groß. Alles in allem war meine Kindheit in einer Unternehmerfamilie immer sehr schön.

Meine Zeit als Nachfolger

Als Kind verspürte ich nie den Zwang, das Unternehmen irgendwann mal übernehmen zu müssen – und auch später nicht. Mit meinem Bruder und mir waren wir theoretisch zwei Nachfolger, wobei mein Bruder aufgrund seiner Behinderung während seines Studiums mit 23 Jahren verstarb. Somit war nur noch ich als Nachfolger aus der Familie übrig.

Die Entscheidung, ins Unternehmen einzusteigen, traf ich allerdings schon vorher – direkt nach meinem Abitur. Denn die Auswahl es BWL-Studiums hing natürlich auch damit zusammen. Da ich direkt nach meinem Abschluss keine geeignete Stelle fand, stieg ich 2003 direkt ins eigene Unternehmen ein. Jetzt war ich auch offiziell Nachfolger. Und meine Eltern ernannten mich auch gleich zum Geschäftsführer, soviel Vertrauen hatten sie in mich.

Doch was kann ich Ihnen über die Zeit als Nachfolger erzählen? Ich wurde intensiv in alle Bereiche des Unternehmens eingearbeitet. Außerdem übergab mir mein Vater nach und nach seine Aufgaben. Ich würde lügen, wenn es nicht hier und da zu Reibereien kam. Da mein Vater den Verkauf in unserem Einzelhandelsgeschäft leitete und ich die Verantwortung für die kaufmännischen Bereiche übernahm, gab es dadurch auch eine gewisse Aufgabenverteilung.

Entscheidungen zu treffen, Verantwortung dafür zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen fiel mir relativ leicht. Ich merkte schnell, dass ich als Geschäftsführer eines Unternehmens dieser Größenordnung immer wieder unterschiedliche Projekte anstoßen konnte. Und genau diese „Projektarbeit“ lag mir einfach.

Neben meinen Eltern war auch unser Prokurist, Herr Prottengeier, ein wichtiger Ansprechpartner für mich. Er war schon länger als mein Vater im Unternehmen, leitete den Einkauf und kannte sich sehr gut aus. Von ihm lernte ich sehr viel.

Die Zeit als Nachfolge und die langsame Übernahme der vollen Verantwortung fürs Unternehmen war nicht immer leicht und eine große Herausforderung für mich. Unser Unternehmen war schon seit meiner Kindheit ein Teil von mir, und blieb es bis zum Schluss. Die Entscheidung, das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen zu müssen, war ein Schlag ins Gesicht, so gerne hätte ich das Unternehmen an die nächste Generation weitergegeben.

Lassen Sie uns dazu telefonieren.

Sie haben Fragen zu den Themen Strategie, Nachfolge und Führung? Dann gehen Sie direkt auf „Jetzt Termin vereinbaren“. Wir telefonieren oder treffen uns per Video. Ich nehme mir für Sie gerne 60 Minuten Zeit.